Ob ein Unternehmen Anwendungen für mobile Nutzer, Desktop-PCs oder das Web entwickelt – individuelle Apps können viele Probleme lösen, vorausgesetzt, die IT setzt die richtigen Maßnahmen in der richtigen Reihenfolge um.
Individuell entwickelte Apps bieten vielen Organisationen enormes Potenzial. Sie ermöglichen es IT-Abteilungen, Lösungen an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Mitarbeiter anzupassen. Sie können spezifische Unternehmensanforderungen erfüllen. https://www.computerworld.com/article/1711334/winery-uses-custom-built-mobile-apps-to-consolidate-insights.html Sie können bestehende Arbeits- und Datenabläufe integrieren und sowohl Effizienz als auch Produktivität steigern.
Technologie kann Unternehmen helfen, besser zu arbeiten und mehr über sich selbst zu erfahren. Dies kann zu höheren Gewinnen und zufriedeneren Mitarbeitern führen. Auch das Image des Unternehmens bei Kunden und in der Öffentlichkeit kann sich verbessern.
Die Entwicklung einer App birgt Risiken. Für den Erfolg muss sie Nutzer, IT-Abteilung und Stakeholder zufriedenstellen, Arbeitsabläufe optimieren und neue Möglichkeiten schaffen. Obwohl Erfolg nie garantiert ist, können einfache Richtlinien Unternehmen helfen, den richtigen Weg einzuschlagen.
Erfahren Sie mehr über die Dienstleistungen unserer Mobile-App-Entwicklungsfirma.
Verstehen Sie das Problem, das Sie lösen.
Der wichtigste Erfolgsfaktor einer App ist, ob sie ein Problem löst — entweder um ein oder mehrere Probleme, die mit bestehenden Lösungen/Workflows nicht oder nur unzureichend gelöst wurden. Eine App nur um ihrer selbst willen zu entwickeln, führt dazu, dass sie keinen Mehrwert bietet. Daher ist der erste Schritt bei der Entwicklung einer individuellen App die Identifizierung des zu lösenden Problems.
Die Problemidentifizierung ist jedoch nur ein Teil des Verständnisses. Um zu verstehen, was eine App leisten soll, ist Recherche erforderlich. Diese Recherche findet größtenteils intern statt und beinhaltet Gespräche mit den Mitarbeitern, Managern und Führungskräften, die letztendlich die Hauptzielgruppe der App bilden werden. Dies bewirkt zweierlei:
Erstens wird Vertrauen und eine gute Arbeitsbeziehung aufgebaut. Dies ist wichtig für einen gelungenen Start. Im IT-Bereich wird die IT oft als das Team wahrgenommen, das immer „Nein“ sagt oder für die Behebung technischer Probleme zu lange braucht. Eine gute Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis zwischen IT und Nutzern können jedoch das Image der IT verbessern und die App-Entwicklung beschleunigen. Wenn während und nach der Entwicklung Probleme auftreten, ist ein ausgeprägtes Teamgefühl unerlässlich.
Zweitens gehen sie direkt auf die spezifischen Probleme, Anforderungen, Funktionen und Bedürfnisse ein, indem sie diese verstehen. Dadurch kann das Entwicklungsteam auch die individuellen Frustrationen und Herausforderungen der Endnutzer nachvollziehen. Diese zu berücksichtigen, insbesondere wenn eine App bestehende Arbeitsabläufe ersetzen soll (sowohl offizielle als auch inoffizielle Workarounds von Mitarbeitern), ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Während des gesamten Entwicklungsprozesses sollten Entwickler Nutzer und Stakeholder konsultieren, um die App auch nach der Problemanalyse in die optimale Richtung zu lenken.
UX ist entscheidend (und muss plattformspezifisch sein)
Die Bedeutung der Benutzererfahrung ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Empfehlung, seitdem der Begriff „Consumerization of IT“ geprägt wurde. Diese Empfehlung ist zwar Standard, aber gleichzeitig auch untertrieben.
Mittlerweile sind die Menschen daran gewöhnt, für jede Aufgabe eine riesige Auswahl an Apps zu haben. Apple, Google, Microsoft, Facebook, Amazon und unzählige andere haben die Messlatte für Benutzeroberflächendesign und Nutzererfahrung deutlich höher gelegt als noch vor wenigen Jahren.
Die Entwicklung von UX
Heutzutage erwarten die Menschen viel von allen Arten von Technologie, sei es eine Smartphone-App, ein Fitness-Tracker, ein Auto oder sogar Apps für die Arbeit. Das bedeutet, dass jede neue Technologie diesen hohen Erwartungen gerecht werden muss. Individuelle Apps stehen in starker Konkurrenz zu unzähligen gut gestalteten Apps, die im App Store, Google Play Store oder Windows Store verfügbar sind. Wenn ein Unternehmen eine App entwickelt, die auch nur entfernt einer bestehenden App ähnelt, kann es schwierig sein, sich von der Masse abzuheben. Daher ist es für Unternehmen entscheidend, einzigartige Apps zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer Zielgruppe zugeschnitten sind. Dazu müssen sie ihre App sorgfältig planen und gestalten, um etwas Neues und Besseres als bereits Verfügbares zu bieten.
Die gute Nachricht ist: Wenn Unternehmen die Probleme verstehen, die sie lösen wollen, verstehen sie auch, welche Nutzererfahrung sie erwarten und welche Probleme sie vermeiden sollten. Sie können außerdem auf eine Gruppe von Experten (Nutzern) zurückgreifen, um sicherzustellen, dass die Nutzererfahrung optimal ist.
Ein oft übersehener Aspekt der Nutzererfahrung ist die Bedeutung von Apps, die die Funktionen der jeweiligen Plattform respektieren und nutzen. Eine mobile App sollte nicht wie eine verkleinerte Version einer Desktop-Anwendung aussehen. Eine Smartwatch-App sollte lediglich wichtige, kontextbezogene Daten und minimale Bedienelemente anzeigen, anstatt wie eine Smartphone-Oberfläche am Handgelenk zu wirken. Eine Tablet-App sollte weder eine vergrößerte Smartphone-App noch eine für die Tastatureingabe optimierte Desktop-Anwendung sein.
Die einzigartigen Funktionen jeder Plattform
Darüber hinaus sollten iOS- und Android-Apps zwar ähnlich, aber nicht identisch sein. Nutzen Sie die einzigartigen Funktionen jeder Plattform – iOS, Android, Windows, Chrome OS, Web/Cloud, WatchOS, Android Wear usw. – wo immer es sinnvoll ist. Das sollte keine Spielerei sein, aber wenn die Integration mit Funktionen wie AirPlay, Google Assistant, AirDrop, Widgets, Chromecast oder anderen sinnvoll ist, implementieren Sie sie – auch wenn das bedeutet, dass Sie die Funktionalität für jede Plattform leicht anpassen müssen. (Und vergessen Sie nicht, dabei auch die Sicherheit zu gewährleisten.)
Kurz gesagt: Eine iOS-11-App sollte sich wie eine iOS-11-App anfühlen, und eine Android-Nougat-App sollte sich auch so anfühlen.
Mehr dazu: Fallstudien zu mobilen Apps
Nicht fertigstellen und vergessen
Denken Sie daran, dass die App-Entwicklung nicht mit der Veröffentlichung abgeschlossen ist. Facebook, Google und unzählige andere Unternehmen haben die Nutzer darauf trainiert, ständige Weiterentwicklung und Verbesserung zu erwarten. Diese Erwartung gilt für alle Apps, auch für individuell entwickelte Unternehmens-Apps.
Das bedeutet, dass App-Entwickler mit den Nutzern, ihren Bedürfnissen und eventuell auftretenden Problemen in Kontakt bleiben müssen. Es ist außerdem ratsam, Benchmarks festzulegen, anhand derer der Erfolg gemessen werden kann. Die App kann Geräteinstallationen verfolgen, Netzwerkverkehr generieren, häufig starten, Verbindungen zu Ressourcen herstellen und ermitteln, welche Funktionen die Nutzer wie lange verwenden. Nutzer können auch Feedback geben, um festzustellen, was hinzugefügt, verbessert oder entfernt werden sollte.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Feedback für eine App zu sammeln. Sie können nach Erwähnungen der App in sozialen Medien oder Kollaborationstools suchen und diese sammeln oder die Statistiken des Helpdesks auswerten. Der direkte Austausch mit Nutzern ist jedoch nach wie vor der beste Weg, ihre Meinungen zu erfahren.
Um die Nutzerbindung an eine App zu stärken, ist es wichtig, sie per E-Mail oder über interne soziale Plattformen auf dem Laufenden zu halten. Dies fördert das Interesse der Nutzer, insbesondere wenn sie Feedback zur Verbesserung der App geben können. So lässt sich auf dieses Feedback reagieren und Updates schnell bereitstellen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass individuell entwickelte Apps in jeder Branche und in unzähligen Situationen und Kontexten einen außergewöhnlichen Mehrwert bieten können. Der Wert einer App hängt davon ab, wie gut sie reale Bedürfnisse erfüllt, ein herausragendes Nutzererlebnis bietet und durch regelmäßige Updates auf die tatsächliche Nutzung reagiert.
Quelle: https://www.computerworld.com