Wie HR-Analysen das Geschäft verändern

Erfahren Sie, wie HR-Analysen Geschäftsprozesse und Personalmanagement verändern. Lassen Sie uns das Potenzial von analytischem HR freisetzen.

Dat Giang
CTO von HDWEBSOFT
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HR-Analytics revolutioniert die Art und Weise, wie Unternehmen sich in der heutigen, schnelllebigen Geschäftswelt bewegen. Indem sie HR-Fachkräften datengestützte Entscheidungen ermöglicht, trägt sie maßgeblich zu Wachstum, Unternehmenskultur und Mitarbeiterzufriedenheit bei. Mit den Erkenntnissen aus den Analysen können Teams das Workforce-Management optimieren, das Mitarbeiterengagement steigern und sich positiv auf das Unternehmensergebnis auswirken.

Bevor wir uns mit den Details von HR-Analytics befassen, betrachten wir zunächst die Definition, die verschiedenen Arten und wie Unternehmen sie effektiv einsetzen können. Außerdem stellen wir Ihnen eine Liste gängiger HR-Kennzahlen vor und erläutern, warum HRMS das beste Analysetool ist.

Was ist HR-Analytics?

HR-Analytics konzentriert sich auf das Sammeln, Interpretieren und Präsentieren von HR-Daten, um aussagekräftige Geschäftsergebnisse zu erzielen. Dadurch erhalten Unternehmen tiefere Einblicke in ihre Belegschaft, können fundierte, datengestützte Entscheidungen treffen und die Effektivität verschiedener HR-Kennzahlen bewerten. Letztendlich trägt HR-Analytics zur Verbesserung der Gesamtleistung des Unternehmens bei.

Der Markt für HR-Analytics wird voraussichtlich deutlich wachsen und einen Wert von $7,91 Milliarden bis 2029. Dieses Wachstum wird durch die breite Anwendung von HR-Datenanalysen vorangetrieben, da diese einen datenzentrierten Ansatz für das Personalmanagement verfolgen.

Während der Begriff HR-Analytics allgemein bekannt ist, hat sich auch People Analytics in den letzten Jahren zunehmend etabliert. Obwohl die beiden Begriffe oft synonym verwendet werden, sind sie nicht völlig identisch.

Zunächst konzentriert sich HR-Datenanalyse speziell auf Daten aus dem Personalwesen, um HR-bezogene Prozesse zu optimieren. Im Gegensatz dazu verfolgt People Analytics einen umfassenderen Ansatz, indem es Daten aus verschiedenen Abteilungen wie Marketing, Finanzen und Kundenbeziehungen integriert. Dadurch können Unternehmen ein breiteres Spektrum an geschäftlichen Herausforderungen bewältigen.

Die Entwicklung des Personalwesens

In den letzten hundert Jahren hat das Personalmanagement einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Es hat sich von einer primär administrativen Funktion zu einer zentralen strategischen Rolle in Unternehmen entwickelt. Dieser Wandel spiegelt sich in der zunehmenden Verwendung von Begriffen wie Strategisches Personalmanagement wider. Der Aufstieg des analytischen Personalwesens passt perfekt zu diesem Trend und unterstreicht die Bedeutung datengestützter Entscheidungsfindung.

Wie sich das Personalwesen entwickelt hat

Zusammenfassung der Transformation im Personalwesen.

Durch den Einsatz von HR-Analysen können Personalverantwortliche Intuition und subjektive Einschätzungen hinter sich lassen und sich stattdessen auf faktenbasierte Erkenntnisse stützen. Analysen ermöglichen es zudem, die Wirkung und den Erfolg von HR-Initiativen und -Richtlinien zu bewerten. Letztendlich stellen sie sicher, dass messbare Ergebnisse erzielt werden.

Verschiedene Arten von HR-Analysen

Um das volle Potenzial auszuschöpfen, ist es wichtig, die verschiedenen Arten von HR-Datenanalysen und ihre jeweiligen Anwendungsbereiche zu verstehen. Dazu gehören deskriptive, diagnostische, prädiktive und präskriptive Analysen, die jeweils unterschiedliche betriebswirtschaftliche Fragestellungen beantworten.

Werfen wir einen Blick auf die Zusammenfassung, bevor wir uns eingehend mit den Merkmalen der einzelnen Arten befassen:

Verschiedene Arten von HR-Analysen

Deskriptive HR-Analyse

Bei der Betrachtung der verschiedenen Arten von HR-Analysen ist es wichtig, mit den Grundlagen zu beginnen: der deskriptiven Analyse. Diese Form gilt als Basis aller Analysebemühungen. Sie beantwortet die Frage: „Was ist passiert?“ Darüber hinaus konzentriert sich diese Art der Analyse auf die Zusammenfassung vergangener und aktueller Daten und bietet so eine Momentaufnahme der Leistung und Trends der Belegschaft.

Beispielsweise könnte ein Unternehmen die Anwesenheitslisten der Mitarbeitenden analysieren, um Muster bei Fehlzeiten zu erkennen. Auch Fluktuationsraten, Einstellungstrends und die Teilnahme an Schulungen fallen unter die deskriptive HR-Analyse. Sie schafft Klarheit und ermöglicht es HR-Fachkräften, die aktuelle Situation der Belegschaft genau zu verstehen.

Diagnostische HR-Analyse

Während sich die deskriptive Analyse auf das Was konzentriert, geht die diagnostische Analyse tiefer, um die Frage zu beantworten: „Warum ist es passiert?“ Sie hilft, die Ursachen für Trends und Anomalien in der Belegschaft aufzudecken.

Wenn ein Unternehmen beispielsweise eine erhöhte Mitarbeiterfluktuation in einer bestimmten Abteilung feststellt, kann die diagnostische Analyse helfen, die Ursachen zu untersuchen. Konkret analysiert die Analyse Faktoren wie Arbeitsbelastung, Führungsstil oder Teamdynamik, um die zugrunde liegenden Ursachen zu ermitteln. Durch die Identifizierung dieser Probleme können Unternehmen gezielte Maßnahmen ergreifen, um sie effektiv anzugehen.

Diagnostische Analysen beinhalten typischerweise den Abgleich verschiedener Datenquellen, wie z. B. Mitarbeiterbefragungen, Leistungsbeurteilungen und Austrittsgespräche. Dieser umfassende Ansatz ermöglicht es HR-Teams, eine fundierte Perspektive zu gewinnen und Herausforderungen direkt an der Wurzel zu bewältigen.

Prädiktive HR-Analysen

Mit dem Wachstum von Unternehmen wird die Zukunftsplanung unerlässlich. Prädiktive HR-Analysen beantworten die Frage: „Was wird wahrscheinlich passieren?“ Diese Art der Analyse nutzt statistische Modelle und Algorithmen des maschinellen Lernens, um potenzielle Ergebnisse auf Basis historischer Daten vorherzusagen.

Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen kann vorhersagen, welche Mitarbeiter innerhalb der nächsten sechs Monate am ehesten kündigen. Prädiktive Analysen können Variablen wie Arbeitszufriedenheit, Leistungskennzahlen und Betriebszugehörigkeit auswerten, um präzise Prognosen zu erstellen. Mit dieser Voraussicht können HR-Teams proaktiv Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung umsetzen, um potenzielle Verluste zu minimieren.

Predictive HR Analytics

Mithilfe prädiktiver HR-Analysen können Unternehmen bestimmte Aspekte ihrer HR-Funktionen prognostizieren.

Dieser zukunftsorientierte Ansatz ermöglicht es Organisationen, Herausforderungen im Personalbereich frühzeitig zu begegnen. Da Unternehmen zunehmend KI-gestützte Tools einsetzen, wird die prädiktive Analytik zu einem Eckpfeiler moderner HR-Praktiken.

Präskriptive HR-Analytik

Die fortschrittlichste Form der analytischen HR-Arbeit ist die präskriptive Analytik. Sie beantwortet die Frage: „Was sollten wir dagegen tun?“ Sie identifiziert nicht nur Trends oder erstellt Prognosen, sondern liefert konkrete Handlungsempfehlungen zur Lösung von Personalproblemen.

So kann beispielsweise eine diagnostische Analytik eine hohe Mitarbeiterunzufriedenheit aufdecken, während die prädiktive HR-Analytik infolgedessen einen Anstieg der Fluktuation prognostizieren könnte. Daraufhin empfiehlt die präskriptive Analytik gezielte Maßnahmen, um das Problem anzugehen, beispielsweise die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle oder die Verbesserung von Weiterbildungsprogrammen.

Durch die Kombination von Erkenntnissen mit Entscheidungsmodellen stellt die präskriptive Analytik sicher, dass HR-Maßnahmen datenbasiert und wirkungsvoll sind. Organisationen, die präskriptive Analytik einsetzen, sind daher oft besser gerüstet, strategische Entscheidungen zu treffen, die mit ihren Geschäftszielen übereinstimmen.

Warum ein HRMS die beste Lösung für umfassendere HR-Datenanalysen ist

Wenn es um analytisches HR geht, ist ein Human Resource Management System (HRMS) ein unverzichtbares Werkzeug für Unternehmen. Erfahren Sie, warum ein HRMS die optimale Lösung zur Maximierung der Möglichkeiten von HR-Datenanalysen darstellt.

Grundlegende operative quantitative Berichte

Ein HRMS vereinfacht die täglichen HR-Aufgaben durch die Erstellung grundlegender quantitativer Berichte. Dazu gehören Anwesenheitserfassung, Gehaltsabrechnungen und Urlaubsguthaben. Obwohl sie auf den ersten Blick einfach erscheinen, bilden diese HR-Analyseberichte die Grundlage für tiefergehende Analysen, indem sie eine genaue und strukturierte Datenerfassung gewährleisten.

Umfassendere operative Berichte

Über die Grundlagen hinaus ermöglicht ein HRMS umfassendere operative Berichte, die mehrere HR-Funktionen abdecken. Insbesondere kann es Kennzahlen aus dem Recruiting, Daten zur Mitarbeiterleistung und Schulungsergebnisse in übersichtlichen Dashboards konsolidieren. Diese umfassenderen Berichte ermöglichen es HR-Fachkräften, allgemeine Trends in der Belegschaft zu überwachen und fundierte Entscheidungen auf Basis vernetzter Datenpunkte zu treffen.

Strategische Ergebnisse

Ein HRMS geht über die rein operativen Anforderungen hinaus und liefert strategische Ergebnisse. Es ermöglicht Unternehmen, HR-Initiativen an den Unternehmenszielen auszurichten, indem es Berichte zu Diversitätsquoten, Mitarbeiterengagement und der Stärke der Führungskräfteentwicklung bereitstellt. Dadurch können HR-Verantwortliche eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung unternehmensweiter Strategien spielen.

Prädiktive Analysen

In diesem Bereich der HR-Analysen spielt ein HRMS seine Stärken voll aus. Durch die Analyse historischer Daten kann es zukünftige Trends wie Mitarbeiterfluktuation, Einstellungsbedarf oder Schulungsbedarf prognostizieren.

Beispielsweise kann ein HRMS mithilfe von Algorithmen des maschinellen Lernens vorhersagen, welche Mitarbeiter von Kündigung bedroht sind. So können HR-Teams diese Daten nutzen und proaktiv eingreifen.

Anpassbare Kennzahlen-Dashboards

Eine der attraktivsten Funktionen eines HRMS ist die Möglichkeit, anpassbare Dashboards bereitzustellen. Diese Dashboards ermöglichen es HR-Teams, sich auf die Kennzahlen zu konzentrieren, die für ihr Unternehmen am wichtigsten sind, von Produktivitäts-KPIs bis hin zum Mitarbeiterengagement. Daher hilft es Teams, Maßnahmen effektiv zu priorisieren, wenn alle wichtigen Erkenntnisse sofort verfügbar sind.

Anpassbare Metrik-Dashboards

Ein HRMS mit einem anpassbaren Dashboard ist ideal für die Nutzung von HR-Analysen.

Datenintegration für tiefere Einblicke

Ein HRMS lässt sich nahtlos in andere Geschäftsanwendungen wie CRM- oder ERP-Systeme integrieren. Diese Integration schafft ein umfassenderes Datenökosystem und ermöglicht so tiefere und aussagekräftigere HR-Analysen.

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Anwendungsfälle für HR-Analysen im Unternehmen

Mithilfe von HR-Datenanalysen können Unternehmen ihren Umgang mit Mitarbeitern grundlegend verändern und von intuitiven Entscheidungen zu datengestützten Strategien übergehen. Lassen Sie uns einige wichtige Anwendungsfälle für analytisches HR betrachten und erfahren, wie es einen spürbaren Mehrwert für das gesamte Unternehmen schafft.

Weitaus besser als Excel

Jahrelang war Excel das Standardwerkzeug für die HR-Datenverwaltung. Für die grundlegende Datenerfassung ist es zwar nützlich, aber es stößt bei den komplexen Anforderungen moderner HR-Abteilungen an seine Grenzen. Excel bietet keine Echtzeit-Aktualisierungen, Integrationsmöglichkeiten und fortschrittlichen Analysefunktionen, die im heutigen schnelllebigen Geschäftsumfeld unerlässlich sind.

Im Gegensatz dazu automatisieren HR-Datenanalysetools die Datenerfassung, reduzieren Fehler und ermöglichen eine reibungslose systemübergreifende Integration. So entfällt beispielsweise mit HRM-Software die Notwendigkeit, Tabellenkalkulationen manuell mit Fluktuationsraten zu aktualisieren. Stattdessen kann sie automatisch Dashboards erstellen, die Trends überwachen und umsetzbare Erkenntnisse liefern, wodurch der Prozess effizienter wird. Diese Umstellung spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch Genauigkeit und Effizienz.

Effizientere Planung

Die Personalplanung umfasst alles von der Personalbedarfsprognose bis zur Budgetierung von Rekrutierung und Weiterbildung. Mit HR-Analysen können Unternehmen zukünftige Bedarfe auf Basis historischer Daten prognostizieren. Insbesondere prädiktive Modelle können helfen, den Personalbedarf während saisonaler Spitzenzeiten vorherzusagen oder Positionen zu identifizieren, bei denen es bald zu Personalfluktuationen kommen könnte.

Effizientere Planung – HR-Analysen

Idealerweise fördert HR-Analytics die Personalplanung.

Eine Studie von McKinsey hebt hervor, dass Unternehmen, die HR-Analytics einsetzen, einen [30%](https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/dk/Documents/about-deloitte/DI_Global-Human-Capital-Trends-2024.pdf**Verbesserte Genauigkeit der Personalplanung. Diese Präzision ermöglicht es HR-Teams, Ressourcen optimal einzusetzen und so die Agilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Datenvisualisierung

Eine der herausragenden Eigenschaften moderner HR-Datenanalysen ist die visuelle Darstellung von Daten. Komplexe Datensätze lassen sich in leicht verständliche Diagramme, Grafiken und Dashboards umwandeln.

Anstatt also Datenreihen zu durchsuchen, um Engagement-Trends zu analysieren, können HR-Fachkräfte interaktive Dashboards nutzen, die Muster auf einen Blick hervorheben. Dies spart nicht nur Zeit, sondern erleichtert auch die Kommunikation von Erkenntnissen an Stakeholder. Letztendlich fördert es datenbasierte Entscheidungen im gesamten Unternehmen.

Einfachere Nachfolgeplanung

Die Nachfolgeplanung sichert die Geschäftskontinuität, indem sie zukünftige Führungskräfte identifiziert und fördert. Traditionell basierte dieser Prozess auf subjektiven Einschätzungen und Vermutungen. Mit HR-Analysen können Unternehmen jedoch das Potenzial, die Leistung und die Aufstiegsreife ihrer Mitarbeiter anhand objektiver Daten bewerten.

Beispielsweise können HR-Datenanalysetools anhand von Kennzahlen wie Leistungsbeurteilungen, Betriebszugehörigkeit und Weiterbildungsteilnahme Mitarbeiter mit hohem Potenzial identifizieren. Dieser datenbasierte Ansatz gewährleistet eine faire und effektive Nachfolgeplanung und reduziert das Risiko von Führungslücken.

Identifizierung der besten Kandidatenquellen

Recruiting ist eine bedeutende Investition, und die Suche nach den richtigen Kandidaten kann eine Herausforderung sein. Analytisches HR unterstützt Teams dabei, die effektivsten Rekrutierungskanäle zu ermitteln, seien es Jobbörsen, Social-Media-Plattformen oder Mitarbeiterempfehlungen.

Steigerung der Mitarbeiterbindung

Engagierte Mitarbeiter sind produktiver, zufriedener und bleiben dem Unternehmen eher treu. Mithilfe von HR-Analysen können Unternehmen die Mitarbeiterbindung messen und durch gezielte Maßnahmen steigern.

Zunächst können HR-Teams Faktoren identifizieren, die die Mitarbeitermotivation beeinflussen, indem sie Umfrageantworten, Fehlzeitendaten und Leistungskennzahlen analysieren. Diese Daten ermöglichen es Unternehmen, gezielte Programme zu entwickeln, die spezifische Schwachstellen adressieren. Darüber hinaus tragen diese Maßnahmen zu einem positiveren und unterstützenderen Arbeitsumfeld bei.

Mitarbeiterengagement verbessern

Mitarbeiterengagement ist entscheidend für den Unternehmenserfolg, und HR-Analysen sind unerlässlich, um es zu messen und zu fördern.

Eine glaubwürdigere HR-Funktion

Zuletzt stärkt die HR-Datenanalyse die Glaubwürdigkeit von Personalabteilungen. Früher wurden HR-Entscheidungen oft als subjektiv oder anekdotisch wahrgenommen. Heute können HR-Teams dank der Möglichkeiten der Analytik ihre Strategien mit harten Fakten untermauern.

Bei der Entwicklung eines neuen Schulungsprogramms kann die HR Daten liefern, die belegen, wie ähnliche Initiativen in der Vergangenheit die Leistungskennzahlen verbessert haben. Dieser evidenzbasierte Ansatz trägt dazu bei, Vertrauen bei der Führungsebene aufzubauen. Darüber hinaus stellt er sicher, dass die HR als strategischer Partner und nicht nur als administrative Funktion wahrgenommen wird.

Eine Liste gängiger HR-Analyseberichte

Eine Liste gängiger HR-Analyseberichte

HR-Analysen spielen eine zentrale Rolle bei der Erstellung detaillierter Berichte, die HR-Teams fundierte Entscheidungen ermöglichen. Die folgende Tabelle zeigt einige der gängigsten HR-Analyseberichte und ihre Relevanz:

| Berichtstyp | Beschreibung | Relevanz für die HR-Strategie |

| --- | --- | --- |

| Ressourcenzuordnung zum Unternehmensbedarf | Identifiziert Lücken in der Personaleinsatzplanung und stellt sicher, dass die richtigen Mitarbeiter die richtigen Positionen besetzen. | Richtet die Kompetenzen der Mitarbeiter an den Unternehmenszielen aus, um maximale Effizienz und Produktivität zu erzielen. |

| Antizipation zukünftiger Geschäftsbedürfnisse | Nutzt prädiktive Analysen, um den zukünftigen Einstellungs- oder Qualifikationsbedarf zu prognostizieren. | Unterstützt eine proaktive Personalplanung, um Ressourcenengpässe oder -überschüsse zu vermeiden. |

| Fluktuation | Erfasst Mitarbeiterabgänge und analysiert Muster im Zeitverlauf. | Hilft, die Ursachen der Fluktuation zu identifizieren und ermöglicht gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, um die Abwanderung zu reduzieren. |

| High Potentials | Hebt Mitarbeiter mit Führungspotenzial auf Basis von Leistungskennzahlen hervor. | Unterstützt die Nachfolgeplanung und Initiativen zur Führungskräfteentwicklung. |

| Offene Stellen | Überwacht offene Stellen und deren Besetzungsdauer. | Optimiert Rekrutierungsprozesse und verkürzt die Einstellungszeit durch bessere Sourcing-Strategien. |

Urlaub und Freistellung | Verfolgt Urlaubsansprüche und Nutzungstrends der Mitarbeitenden. | Gewährleistet die Einhaltung der Urlaubsrichtlinien und identifiziert Trends, die die Produktivität beeinflussen. |

Budgets und Kosten | Analysiert die HR-Ausgaben für Rekrutierung, Weiterbildung, Sozialleistungen und weitere Aktivitäten. | Unterstützt die Budgetoptimierung und sorgt für eine effiziente Ressourcenzuweisung im gesamten HR-Bereich. |

Diese Berichte, basierend auf HR-Analysen, liefern mehr als nur Zahlen. Sie bieten einen umfassenden Überblick über die Dynamik der Belegschaft. HR-Fachkräfte können mithilfe dieser Erkenntnisse fundiertere Entscheidungen treffen, die sowohl den Bedürfnissen der Mitarbeitenden als auch den Unternehmenszielen gerecht werden.

Fazit

In einem wettbewerbsintensiven Umfeld erweist sich HR-Analyse als entscheidender Faktor für das Workforce Management. Sie ermöglicht es Unternehmen, Rohdaten in umsetzbare Strategien zu verwandeln, die die Mitarbeiterzufriedenheit und den Unternehmenserfolg steigern.

Ob Startup oder multinationaler Konzern – die Investition in ein maßgeschneidertes HRMS ist heute unerlässlich. Letztendlich geht es bei einem datengestützten Ansatz nicht nur um ein besseres Personalmanagement, sondern auch um den Aufbau einer stärkeren und widerstandsfähigeren Organisation.

Dat Giang

Dat Giang

CTO von HDWEBSOFT

Erfahrener Entwickler, der sich darauf konzentriert, praxisnahe und innovative Outsourcing-Lösungen für Softwareentwicklung mit Integrität bereitzustellen.

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